Nochmal ein Backofen in Niederbayern

Stefan
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Nochmal ein Backofen in Niederbayern

Beitrag von Stefan »

Hallo,

nachdem ich auch schon einige Zeit fleißig am Lesen bin, will ich auch mal aktiv werden.

Ich spiele schon seit einigen Jahren mit Gedanken einen Backofen im Garten zu bauen. Leider war es vorher mangels eigenem Haus / Grundstück nicht möglich, das Projekt anzugehen. Nachdem wir aber vor 2 Jahren gebaut haben, wurde mein Plan wieder aktiv. Durch die vielen noch zu erledigenden Arbeiten am und v.a. rund ums Haus und da ich eigentlich auch nur am WE richtig Zeit habe, dauert das ganze leider immer etwas. Mittlerweile ist aber der Unterbau soweit fertig und die nächsten Wochen möchte ich mich dann an den eigentlichen Ofen machen.

Die Planungszeit betrug auch mindestens ein Jahr, wobei ich den Aufbau mehrmals wieder komplett umgeworfen habe. Wollte zuerst den Ofen rein mit Feurbeton machen, hab mich aber dann doch noch umentschieden und mach es jetzt ganz klassisch mit Schamottsteinen.

Kurz noch ein paar Infos zum geplanten Aufbau:
  • Fundamentfläche ca. 200 x 130 cm
  • Mauern des Unterbaus mit 15er Porenbeton
  • zweite Betondecke, ca. 15 cm dick, vorne ca. 10 ca überstehend
  • Grundfläche für den Ofen (incl Außenmauern/Isolierung) 130 x 140 cm, der Rest daneben wird als Ablagefläche verwendet
  • Außenmauer mit normalen Ziegeln (NF/HF), 6 cm Luft für spätere Isolierung, Schamottsteine (NF), ergibt eine reine Backfläche von ca. 70 x 80 cm
  • Höhe des Backraums geplant ca. 40 cm
  • Kaminabzug vorne
  • als Abzug ist ein normales Abgasrohr (feueralumiertes Stahlbelch) geplant
  • kleine Zuglufttür hinten
  • Isolierung an den Seiten/Oben mit Steinwolle
  • Isolierung unten: Betondecke 12 cm, Porenbeton 10 cm, Sand/Kies ca. 4 cm, Schamottsteine 6 cm (=Backfläche)

Stefan
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Re: Nochmal ein Backofen in Niederbayern

Beitrag von Stefan »

Hier mal Fotos vom Fundament / Unterbau
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Fundamentaufbau ca. 200 x 130 cm, Dicke der Betonplatte ca. 18 cm, keine Streifenfundamente, da Betonplatte auf ca. 40 - 50 cm verdichtetem Granit/Kiesuntergrund (hab ich bereits letztes Jahr fürs Pflastern vorbereitet), relativ viel Eisen drin (kostenlose Reste von ner Baustelle)
Fundamentaufbau ca. 200 x 130 cm, Dicke der Betonplatte ca. 18 cm, keine Streifenfundamente, da Betonplatte auf ca. 40 - 50 cm verdichtetem Granit/Kiesuntergrund (hab ich bereits letztes Jahr fürs Pflastern vorbereitet), relativ viel Eisen drin (kostenlose Reste von ner Baustelle)
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Fertige Bodenplatte, auch die Mauersperrbahn liegt schon dort (hier nur lose ausgelegt, später dann in Mörtel gelegt)
Fertige Bodenplatte, auch die Mauersperrbahn liegt schon dort (hier nur lose ausgelegt, später dann in Mörtel gelegt)
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Hochmauern des Unterbaus mit den 15er Porenbetonsteinen, insgesamt 3 Reihen, ergibt eine Höhe von ca. 75 cm, nach der ersten Reihe wurde nochmal eine Feuchtigkeitssperre eingebaut
Hochmauern des Unterbaus mit den 15er Porenbetonsteinen, insgesamt 3 Reihen, ergibt eine Höhe von ca. 75 cm, nach der ersten Reihe wurde nochmal eine Feuchtigkeitssperre eingebaut
03.jpg (84.51 KiB) 16156 mal betrachtet

Stefan
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Re: Nochmal ein Backofen in Niederbayern

Beitrag von Stefan »

die weiteren Fotos vom Unterbau. Die linke, kleinere Seite wird später als Ablagefläche verwendet (werd ich wohl mit Granitfliesen fliesen), der Ofen geht dann von der Zwischenwand mit zur rechten Außenwand (ca. 130 x 140 cm)
Dateianhänge
fertiger Unterbau, die unterste Reihe hab ich außen noch mit Bitumen angestrichen (Resteverwertung), die Innenwände wurden gleich verputzt (Kalkzementputz), bin fürs erste Mal selber verputzen eigentlich ganz zufrieden.
fertiger Unterbau, die unterste Reihe hab ich außen noch mit Bitumen angestrichen (Resteverwertung), die Innenwände wurden gleich verputzt (Kalkzementputz), bin fürs erste Mal selber verputzen eigentlich ganz zufrieden.
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Oberschlaung incl Armierung (zwei Schichten mit Abstandhaltern und div. Restteile dazwischen), dicke der Deckenplatte ca. 12 cm)
Oberschlaung incl Armierung (zwei Schichten mit Abstandhaltern und div. Restteile dazwischen), dicke der Deckenplatte ca. 12 cm)
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fertig abgezogene Deckenplatte
fertig abgezogene Deckenplatte
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Aktueller Stand (seit ca. 6 Wochen, ab nächster Woche gehts hoffentlich endlich mit dem Ofen weiter)
Aktueller Stand (seit ca. 6 Wochen, ab nächster Woche gehts hoffentlich endlich mit dem Ofen weiter)
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Stefan
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Re: Nochmal ein Backofen in Niederbayern

Beitrag von Stefan »

Durch das gute Wetter in den letzten Wochen bin ich richtig vorwärts gekommen:
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Die ersten beiden Reihen mit normalen Ziegeln (Hochformat / 2DF), innen als zusätzliche Isolierung mit 10 cm Porenbeton ausgelegt
Die ersten beiden Reihen mit normalen Ziegeln (Hochformat / 2DF), innen als zusätzliche Isolierung mit 10 cm Porenbeton ausgelegt
image008.jpg (119.89 KiB) 16056 mal betrachtet
Über die 10cm Porenbestonsteine hab ich Alufulie (mehrere Schichten), anschließend ca. 4 -5 cm Sand (glaub 0/8, stinknormaler Sand vom Kieswerk) als Ausgleichsschicht. Diese dann mit einem Brett/Pflasterstein etwas verdichtet und glatt gezogen, darauf dann die 6cm Schamottsteine als Boden für den Backofen gelegt (Pressfugen untereinander, jeweils ca. 0,5 cm Abstand zur Mauer des Backraums
Über die 10cm Porenbestonsteine hab ich Alufulie (mehrere Schichten), anschließend ca. 4 -5 cm Sand (glaub 0/8, stinknormaler Sand vom Kieswerk) als Ausgleichsschicht. Diese dann mit einem Brett/Pflasterstein etwas verdichtet und glatt gezogen, darauf dann die 6cm Schamottsteine als Boden für den Backofen gelegt (Pressfugen untereinander, jeweils ca. 0,5 cm Abstand zur Mauer des Backraums
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Die eingemauerte Tür
Die eingemauerte Tür
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Fertig eingebauter Türrahmen
Fertig eingebauter Türrahmen
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Stefan
Grünschnabel
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Re: Nochmal ein Backofen in Niederbayern

Beitrag von Stefan »

Weiter gehts:
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Die ersten Reihen der Kuppel
Die ersten Reihen der Kuppel
image013.jpg (125.77 KiB) 16056 mal betrachtet
Hochziehen des Backraums. Als Mörtel habe ich den Super Universal Versetzmörtel von Rath verwendet - das Zeug klebt dass es eine wahre Freude ist. Ich konnte die Schalung für die Koppel während des Hochmauerns immer wieder gleich abbauen, da die Steine nach max. einer halben Stunde bombenfest sitzen - somit gibt es später keine Probleme mit dem Ausbau der Schalung.
Hochziehen des Backraums. Als Mörtel habe ich den Super Universal Versetzmörtel von Rath verwendet - das Zeug klebt dass es eine wahre Freude ist. Ich konnte die Schalung für die Koppel während des Hochmauerns immer wieder gleich abbauen, da die Steine nach max. einer halben Stunde bombenfest sitzen - somit gibt es später keine Probleme mit dem Ausbau der Schalung.
image014.jpg (107.41 KiB) 16056 mal betrachtet
Aktueller Stand, Backraum ist fast fertig (der Anschluss für das Ofenrohr ist nicht in der Mitte wie auf dem Foto, ist hier nur aufgelegt, das Doppelwandfutter wird vorne eingesetzt)
Aktueller Stand, Backraum ist fast fertig (der Anschluss für das Ofenrohr ist nicht in der Mitte wie auf dem Foto, ist hier nur aufgelegt, das Doppelwandfutter wird vorne eingesetzt)
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Stefan
Grünschnabel
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Re: Nochmal ein Backofen in Niederbayern

Beitrag von Stefan »

bin wieder etwas weitergekommen
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kleines Feuerchen
kleines Feuerchen
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hier die einbetonierten Gewindestangen für die Befestigung der Pfetten
hier die einbetonierten Gewindestangen für die Befestigung der Pfetten
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Die erste Pizza aus dem Ofen
Die erste Pizza aus dem Ofen
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Stefan
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Re: Nochmal ein Backofen in Niederbayern

Beitrag von Stefan »

Drosselklappe:
leider hab ich hier irgendwie keine Fotos gemacht. Falles es jemanden trotzdem interessiert:
da ich nicht so der große Metallarbeiter bin, hab ich eine fertiges Drosselklappen-Einbauset (z.B. bei Ofen Mosmann) gekauft. Die Klappe hat soweit gepasst, die Betätigugnsstange muss natürlich ersetzt werden. Dazu hab ich einfach im Baumarkt 6mm Vierkanstahl / 1m lang genommen, dieses vorne im 90° Winkel gebogen (ging ganz normal im Schraubstock ohne erhitzen, hinten eine Gewinde aufgeschnitten, und dann die Betätigungsstange durch die gebohrten Lächer im Rauchrohr durchgezogen, innen die Drosselklappe aufgeschoben und hinten (innen und außen) jeweils mit einer Mutter befestigt. Vorne an der 90° Biegung wurde einfach ein alter Feilengriff festgemacht.
Dateianhänge
fertige Isolierung, leider fehlen hier auch wieder Fotos, sorry. Den freien Raum an der Seite zwischen Ofengewölbe (Schamott) und Außenmauer (ca 6 cm) hab ich mit Steinwolle aufgefüllt. Auf der Oberseite der Kuppel wurde auch nochmal alles mit Steinwolle bedeckt (ca. 8 cm) und dann zwei dünne Schichten Putz (Kalkzement Außenput) aufgetragen, die beiden Pfetten sind hier auch schon festgemacht worden.
fertige Isolierung, leider fehlen hier auch wieder Fotos, sorry. Den freien Raum an der Seite zwischen Ofengewölbe (Schamott) und Außenmauer (ca 6 cm) hab ich mit Steinwolle aufgefüllt. Auf der Oberseite der Kuppel wurde auch nochmal alles mit Steinwolle bedeckt (ca. 8 cm) und dann zwei dünne Schichten Putz (Kalkzement Außenput) aufgetragen, die beiden Pfetten sind hier auch schon festgemacht worden.
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Pfetten und gemauerter Giebel von vorne, die Sparren werde ich jeweils außen am Giebel anbringen, so dass die "Unregelmäßigkeiten" der Giebelschräge nicht mehr sichtbar sind
Pfetten und gemauerter Giebel von vorne, die Sparren werde ich jeweils außen am Giebel anbringen, so dass die "Unregelmäßigkeiten" der Giebelschräge nicht mehr sichtbar sind
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Neben und hinter dem Ofen, wo aktuell noch Rasen ist, wird noch gepflastert. Da ich aktuell noch nicht alle Teile für den Dachstuhl hier hatte, hab ich mal etwas gegraben (dca. 40 cm Tief, wird die nächsten Tage dann mit Mineralbeton / Granit aufgefüllt und verdichtet)
Neben und hinter dem Ofen, wo aktuell noch Rasen ist, wird noch gepflastert. Da ich aktuell noch nicht alle Teile für den Dachstuhl hier hatte, hab ich mal etwas gegraben (dca. 40 cm Tief, wird die nächsten Tage dann mit Mineralbeton / Granit aufgefüllt und verdichtet)
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Walter
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Re: Nochmal ein Backofen in Niederbayern

Beitrag von Walter »

Hallo Stefan,

herzlich willkommen im Forum. Sieht schon ganz gut aus Dein Ofen.

Das mit den Arbeiten am Haus kenne ich auch, aber dafür warst Du doch ganz flott. Bei mir hat das länger gedauert und fertig ist mein Ofen auch noch nicht aber seit gut einem Jahr backe ich damit regelmäßig.

Womit willst Du das Dach decken?

Halt uns weiter auf dem Laufenden,

Walter

Stefan
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Re: Nochmal ein Backofen in Niederbayern

Beitrag von Stefan »

Das Dach werde ich voraussichtlich mit Biberschwanz eindecken (Anthrazit, da unser Haus auch mit Anthrazit-Dachziegeln eingedeckt ist). Das werd ich aber aller Wahrscheinlichikeit nach erst nächstes Jahr angehen.

Als nächstes wird der Dachstuhl aufgebaut (zwei Sparren hab ich gestern schon gemacht, der Rest erfolgt evtl. heute. Dann natürlich noch die Bretter auf den Dachstuhl und 2 - 3 Lagen Bitumendachpappe, das sollte den Winter über schon reichen.

Verputzen möchte ich auch noch unbedingt, da die Porenbetonsteine des Unterbaus trotz zwei Sperrbahnen bei Regen doch immer recht viel Wasser saugen (gar nicht mal so von unten, sondern v.a. oben bzw. direkter Regen von den Seiten). Wenn dann noch Zeit bleibt, wird die Ablfagefläche davor und daneben noch gefliest (Granitfliesen).

Stefan
Grünschnabel
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Re: Nochmal ein Backofen in Niederbayern

Beitrag von Stefan »

Hab das schöne Wetter der letzten Wochen noch genutzt und bin gut weitergekommen:
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Putzschicht (Kalkzementputz, ca. 1 cm) über der Dämmung (8 cm)
Putzschicht (Kalkzementputz, ca. 1 cm) über der Dämmung (8 cm)
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Der fertige Dachstuhl
Der fertige Dachstuhl
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Dachstuhl mit Rauhspund eingebrettert, der Zwischenraum zwischen den Brettern und der verputzten Ofenkuppel wurde nochmal mit Steinwolle aufgefüllt
Dachstuhl mit Rauhspund eingebrettert, der Zwischenraum zwischen den Brettern und der verputzten Ofenkuppel wurde nochmal mit Steinwolle aufgefüllt
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Stefan
Grünschnabel
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Re: Nochmal ein Backofen in Niederbayern

Beitrag von Stefan »

weiter gehts mit Verputzen
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fertiger Dachunterbau. Mit dem Holz bin ich vom Abgasrohr ca. 20 cm weg geblieben, dazwischen auch immer noch mit Steinwolle aufgefüllt
fertiger Dachunterbau. Mit dem Holz bin ich vom Abgasrohr ca. 20 cm weg geblieben, dazwischen auch immer noch mit Steinwolle aufgefüllt
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die komplette Außenhülle wurde mittlerweile mit Kalkzementputz verputzt, eingearbeitet hab ich vollflächig noch ein Putzgewebe
die komplette Außenhülle wurde mittlerweile mit Kalkzementputz verputzt, eingearbeitet hab ich vollflächig noch ein Putzgewebe
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von der Seite
von der Seite
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Stefan
Grünschnabel
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Re: Nochmal ein Backofen in Niederbayern

Beitrag von Stefan »

der Rest
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Hier die Verwahrung für die Ofenrohrdurchführung: Edelstahlblech 500 x 500 x 1 mm (2te Wahl). Darauf mit der Flex (125er V2A 1mm Scheibe) die Aussparung für das Rohr eingeschnitten (nach vorherigem Muster mit Pappkarton). Anschließend auf meiner provisorischen "Abkantbank" (=zwei Paletten + einige Zwingen) das Blech in der Mitte auf den richtigen Winkel gebogen, fertig!
Hier die Verwahrung für die Ofenrohrdurchführung: Edelstahlblech 500 x 500 x 1 mm (2te Wahl). Darauf mit der Flex (125er V2A 1mm Scheibe) die Aussparung für das Rohr eingeschnitten (nach vorherigem Muster mit Pappkarton). Anschließend auf meiner provisorischen "Abkantbank" (=zwei Paletten + einige Zwingen) das Blech in der Mitte auf den richtigen Winkel gebogen, fertig!
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Nochmal die Rückseite mit der Zuglufttür
Nochmal die Rückseite mit der Zuglufttür
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Ottis Eicher
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Re: Nochmal ein Backofen in Niederbayern

Beitrag von Ottis Eicher »

Hallo Stefan,

das mit dem V2A-Blech ist gut und schön, doch Dicht ist es nicht zum Schorstein, oder?
Wie willst du es weiter "abdichten"?
Gruß aus dem Sauerland

Ottis Eicher

Stefan
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Re: Nochmal ein Backofen in Niederbayern

Beitrag von Stefan »

Es geht zwar ziemlich nah an das Kaminrohr dran, aber es sind meistens schon so 1 -2 mm offen. Was würde sich denn da am besten empfehlen? Hab bis jetzt entweder an Walzblei gedacht oder etwas "Silikonartiges" (gibts da spezielle Produkte, die zum einen für den Außenbereich gut abdichten und zugleich auch hohe Temperaturen vom Abgasrohr aushalten? Bin auch für andere Anregungen offen

Gumpi
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Re: Nochmal ein Backofen in Niederbayern

Beitrag von Gumpi »

Bei uns in der Firma haben wir nen Lieferanten der was hitzebeständiges anbietet.
http://www.vebatec.de/download/ht1500.pdf

Stefan
Grünschnabel
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Re: Nochmal ein Backofen in Niederbayern

Beitrag von Stefan »

Endspurt (zumindest für dieses Jahr):
Dateianhänge
Ofen rundherum fertig verputzt (2mm Feinputz) sowie Pflaster an der Seite und hinten verlegt<br />Der Unterbau eignet sich auch hervorragend als winterlicher Abstellplatz für (zumindest einen Teil) des Fuhrparks
Ofen rundherum fertig verputzt (2mm Feinputz) sowie Pflaster an der Seite und hinten verlegt
Der Unterbau eignet sich auch hervorragend als winterlicher Abstellplatz für (zumindest einen Teil) des Fuhrparks
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Stefan
Grünschnabel
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Re: Nochmal ein Backofen in Niederbayern

Beitrag von Stefan »

Letzte Woche hab ich nochmal eingeheizt und auch das erste Brot gebacken (eigentlich das zweite Brot, aber der erste Brotbackversuche ging leider etwas schief)
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Höllenglut
Höllenglut
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lecker Pizza
lecker Pizza
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das erste Brot
das erste Brot
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Stefan
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Re: Nochmal ein Backofen in Niederbayern

Beitrag von Stefan »

War zwar schon ne Weile nicht mehr hier, aber zur Vervollständigung hier noch die letzten Bilder vom mittlerweile fertigen Ofen. Was ist noch alles passiert:


-Dacheindeckung mit alten Biberschwanzziegeln (bei den Firstziegeln handelt es sich momentan noch um welche von normalen Dachziegeln, werden wenns mal passt gegen richtige Biberschwanz-Firstziegeln ausgetauscht
-Ofenrohr etwas verlängert
-Ablagefläche davor und an der Seite mit Granitfliesen gefliest
-kleinere Accessoires angebaut (Haltestange, Wandflaschenöffner)
-mit übrig gebliebenen alten Backsteinen kleine Bank neben dem Ofen gebaut
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Hans22
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Re: Nochmal ein Backofen in Niederbayern

Beitrag von Hans22 »

Hallo Stefan,
herzlichen Glückwunsch zu diesem schönen Ofen!
Dann mal ab damit in die Ofengalerie!

Grüßle,
Hans
Grüßle,
Hans

Walter
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Re: Nochmal ein Backofen in Niederbayern

Beitrag von Walter »

Hallo Stefan,

Dein Ofen ist sehr schön geworden, Glückwunsch. Auch die Ablagefläche vorne und seitlich ist sehr praktisch.

Wie bist Du mit Deinem Schornstein zufrieden? Wenn ich das richtig sehe, ist das FAL (feueraluminiertes Blech). Ich überlege gerade ob ich was aus Edelstahl nehme (teuer und es verfärbt sich) oder diese FAL Rohre. Wobei ich gelesen habe daß die trotzdem rosten können bzw. nicht für extrem hohe Temparaturen geeignet sind. Meine bisher verwendeten Stahlrohe rosten heftig und sehen sehr unschön aus.

Walter

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